Laufen und Finanzen

John D. Rockefeller hat mal gesagt: “Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten.”. Manche werden einwerfen, dass sowas nur ein arroganter Schnösel sagen kann. Für mich jedoch ist es das Lieblingszitat aus der Welt der Ökonomie. Ich weiß nicht, ob und wie reich Rockefeller war, als er das gesagt hat. Das ist auch egal, denn der Ausspruch ist für mich ein zeitloser Appell, sich bewusst um das eigene Geld zu kümmern, denn sonst tun das bekanntlich andere.

Was hat das jetzt mit dem laufen zu tun? Nun, ich bin Läufer und beim laufen kann ich wunderbar über Dinge nachdenken. Auf längeren Strecken gerate ich schonmal in einen “tranigen” Zustand, so zwischen einschlafen und meditieren (OK - auf Hunde, Walker und Autos achte ich trotzdem). Im Gehirn scheinen sich dann Vorgänge ähnlich wie beim schlafen abzuspielen. Informationen werden sortiert, verarbeitet, ausge- und bewertet. Es gab schon Fälle, wo ich nach einem Lauf sofort meine Aktien-Wunschliste aufgerufen und eine Position gelöscht habe. Sie erschien mir nach meinen Überlegungen während des laufens nicht mehr sicher / erstrebenswert. Ob ich auch durch Chart-Analyse und die Lektüre von Nachrichten zu der Entscheidung gekommen wäre?

Dazu kommt noch, dass Ausdauer, Beharrlichkeit, Zielstrebigkeit, Fleiß und manchmal auch Leidensfähigkeit sowohl beim Laufen als auch beim Vermögensaufbau wichtige Tugenden sind. Und für beides gilt: grundsätzlich kann das jeder machen - man muss es nur wollen und dann auch tun.

Also: Keep running!

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