Von der Wunschliste geflogen: RWE

Immer mehr Staat, immer weniger privat. Nach Energiepreiswende und ständigen Korrekturen am EEG habe ich die RWE-Aktie jetzt von meiner Wunsch- und Beobachtungsliste genommen. Als wären die normalen Probleme am Markt nicht genug, mischt sich der deutsche Staat nun auch immer mehr regelnd - bis hin zu planwirtschaftlichen Anwandlungen, siehe Standardlohn - ins Tagesgeschehen ein. 

Ich halte viel von Peter Terium und hätte ihm den dauerhaften Turnaround zugetraut. Aber nur in einem ‘normalen’ Umfeld. Nach zuletzt gezahlten Dividendenrenditen von regelmäßig über 5 Prozent sank der Wert 2013 auf 3,76 Prozent. Da gibt es in anderen Ländern bessere Titel in der gleichen Branche, die hohe Dividenden zahlen, aber nicht von einer flatterhaften Politik mal dahin mal dorthin getrieben werden. 

Mein einziger Trost ist, dass viele Kommunen (vor allem in NRW) als Vertreter des überregulierenden Staates stark bei RWE engagiert sind und sich jetzt - quasi als Eigenbestrafung - eine blutige Nase holen mit diesem Investment.

Man muss sich auch mal trennen können - tschüs RWE!

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