Was vom Vertrage übrigblieb

Meine Frau und ich haben in den letzten Monaten einem neuen Hobby gefröhnt: 

Versicherungen kündigen.

Zwei "private Rentenversicherungen" waren dabei und eine große Lebensversicherung. Die waren uns ob der stark sozialistischen Tendenzen der neuen Regierung einfach zu riskant geworden; wir sind ja keine Zocker.

Die Hausratversicherung hat es ebenso erwischt. Gestern dann habe ich noch bei unserem älteren Kfz (jetzt gut 14 Jahre alt) die Teilkaskoversicherung gekündigt. Nicht falsch verstehen! Das Auto läuft noch gut (toi toi toi), ist aber in einem Gesamtzustand, wo man jeden auch bereits mittelgroßen Defekt als Totalschaden betrachten muss. Da reicht dann irgendwann die obligatorische Haftpflicht. Spart nochmal gut 100 € im Jahr.

Wir fühlen uns besser. Das Aktiendepot wächst um die gesparten Beträge und zu Monatsbeginn lächeln wir beim Blick auf's Konto anstatt wie früher zu erschrecken.

Was ist überhaupt noch übriggeblieben von dem ganzen Versicherungskram? Die absolut notwendige Haftpflichtversicherung des Geschäfts (mit der wir auch privat in diesem Bereich abgedeckt sind). Ebenso die geschäftliche Rechtsschutzversicherung. Jetzt muss ich schon überlegen... Ach ja - wir haben noch jeder eine kleine "private Zahnersatzversicherung" oder wie das heißt. Die haben wir auch schon mehrfach gebraucht - ist OK. Und demnächst kommt noch (weil Pflicht) eine Wohngebäudeversicherung für eine uns per Schenkung überschriebene Immobilie dazu. 

Das war's. Mehr brauchen wir nicht und mehr wollen wir nicht. 

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