Neu im Depot: Diageo

Der Kauf-Reigen geht zügig weiter. Diesmal wieder ein neues Geschäftsfeld: Getränke. Diageo ist ein in Großbritannien ansässiger Konzern, der in erster Linie alkoholische Getränke vertreibt - die bekannteste Marke dabei könnte Johnnie Walker sein. Durch weltweit gefragte Marken und darüber hinaus durch Beteiligungen (u.a. Moet Hennesy) ist die Firma sehr breit aufgestellt.

Bild: privat


Die BCDI-Titel (hier ein Toller Blog-Artikel vom Dividenden-Sammler) machen uns bisher viel Freude im Portfolio. Sie sind unser einziger Investment-Typ, bei dem noch nie ein Wert im Minus lag! Nach Altria, BAT und Nestle ist Diageo unser vierter BCDI-Wert und wir haben das Zertifikat damit fast zur Hälfte selber abgebildet. 

Kauf: Diageo

Aktien-Typ: BCDI

Dieser Blog-Eintrag stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf einer Aktie dar. Sämtliche Prognosen und Wertungen basieren auf der persönlichen Meinung des Autors und sind keine Anlageberatung.

Achtung: Diese Transaktion enthält reinvestierte Dividenden der Aktien HCP, und Prospect Capital

Kommentare

  1. Da hast du eine gute Aktie gekauft! Ich hatte nach dem Brexit ein wenig darauf spekuliert, dass man Werte aus UK günstig bekommt, Diageo ist direkt im Anschluss allerdings leider teurer geworden und so warte ich noch auf einen guten Einstieg.

    Viel Erfolg mit den Investments und deinem Blog weiterhin.

    Gruß
    Jonas

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  2. Hallo Wirtschaftswaise
    Diageo hatte ich auch mal für den Nachwuchs geordert . Pendelt eigentlich immer in einen Bereich so um 23 bis 27 Euro . Meistens um den Mittelwert . Das BCDI Depot nachzubilden/Selbstbauen , hatte ich in der Idee auch bereits , jedoch ist mir noch nicht ganz klar , wie Du dieses machen willst ??? . Da hier ständig ein rebalancen stattfindet , müsstest Du ja jetzt genauso nachrebalancen . Dieses ist jedoch sehr AUFWENDIG und lohnt m.M.n. auch nur bei etwas größeren Summen . Hier ist ja erstmal die Grundannahme das es sich um besonders defensive ( mit auch viel weniger Volalität ) UN Beteiligungen
    ( Aktien ) handelt . Die voreingestellte Gewichtung ist ja erstmal 10 mal 10 Prozent . Mit wechselnden Titeln . Willst Du dann jeweils nachgewichten oder ist es Dir erstmal egal wie es sich im Depot in der Gewichtung der einzelnen Werte ( sind ja immer nur 10 ) mit der jeweiligen AUFTEILUNG verhält ??? . Was machst Du wenn ein Wert ( jetzt z.B. Sprüngli ) ausgetauscht wird , orderst Du dann dort Blind nach ??? . Also der BCDI Index ist auch für mich Interessant , jedoch im Selberbau nicht ohne weiteres hinzubekommen . Wie verhält sich denn Deine Sichtweise auf die Positionsgrößen , wie willst Du es angehen ??? . Oder ist es Dir einfach egal , welche Titel Du kaufst , Hauptsache Titel einfach mal im BCDI Index gewesen ??? . Oder bei jeden Tausch der Titel auch bei Dir im Depot eine Umschichtung stattfindend ??? . BCDI Index sicherlich Spannend , jedoch im Selbstbau nicht so einfach hinzubekommen . Andererseits ist die Kostenquote fürs Managment jedoch auch erst mal einzuspielen !!! . Sind die Kosten für das Austauschen im eigenen Depot günstiger ??? , keine Ahnung . Aber evt. ist es ja auch erstmal egal ob z.B. Altria übergewichtet ist , wichtig ist evt. auch nur , das die Aktie eine vernünftige Grundlage hat . Bei den Werten des BCDI Index , ja scheinbar gegeben . P.S. Hier ist Novo Nordisk gerade auch wieder mal runtergelaufen . Weiter würde mich mal interessieren , wie Du die Steuerliche Sichtweise auf die Depotinhaber
    ( Hier Nachwuchs ??? / oder Selber ??? ) regelst . LG Det

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  3. Hallo Det!

    Vielen Dank für deinen Kommentar und die Fragen.

    Zunächst mal: ich mag die Arbeit von Börse.de, auch wenn die Betreffzeilen der Newsletter-Mails von denen fast immer “Investment-Pornografie” sind. Was ich bei den Leuten schätze, ist die fleißige Recherchearbeit, die sie leisten. Das BCDI-Zertifikat ist ja das Ergebnis solch einer aufwändigen Recherche. Ich habe nicht den Ehrgeiz, es 100%ig nachzubilden, sondern nehme es einfach als Teil meiner Einkaufsliste zu den Akten. Die sonstigen “Börsen-Champions” von denen habe ich auch im Blick. Eine Korrektur oder ein Rebalancing wird hier nicht stattfinden. Wenn ein Titel rausfliegt, würde ich nicht ohne weiteres verkaufen (wir haben ja auch sonst einige Werte im Depot, die dort nicht empfohlen wurden).

    Wir kaufen monatlich für einen Fixbetrag + eingegangene Dividenden (d.h. das monatliche Investment steigt langsam immer weiter an). Jeder Einzelkauf ist so groß, dass die Fixkosten beim Kauf nicht erheblich sind. Aktuell kaufen wir eher ‘neue’ Aktien als bisherige Positionen aufzustocken, was ich aber bei einem erheblichen Rücksetzer an den Börsen für manche Titel im Depot nicht ausschließen würde - so wie ich ein paar Titel auf meiner Liste habe mit dem Vermerk “Kauf im Crash”, die selbst mir aktuell zu teuer sind. Und das, obwohl mir z.B. die KGVs meist herzlich egal sind, denn unser Anlagehorizont lautet “vererben”.

    Steuern:
    Ich habe 2 Kinder und bin selbständig. Daraus folgt, dass ich im Bereich Steuern / Gewinne immer gewisse Gestaltungsmöglichkeiten habe - natürlich immer absolut im üblichen und legalen Bereich.

    Ich habe eher Angst, dass die Depotbanken irgendwann hingehen und über die Kaufspesen hinaus regelmäßige Gebühren alleine für das bestehende Aktiendepot verlangen oder dass der Staat sich etwas fieses ausdenkt, um die Aktienbesitzer jenseits der Quellensteuer noch weiter zu bestrafen.

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