Laufen, Fitness, Gesundheit, Finanzen

"Ab 40 ist der Körper nicht mehr wartungsfrei!" sagte mir mein Hausarzt mal ganz charmant und mittlerweile muss ich zugeben: der Mann hatte recht.

"Den Bauch, den du mit 25 hast, kriegst du nicht mehr weg!" sagte zu meinen Zivi-Zeiten mal ein Bekannter in die Runde. Das ist jetzt fast 30 Jahre her und trotzdem denke ich immer wieder mal an den Spruch. 

Inspiriert durch Christians Artikel  19 Kilo runter auf "selbst schuld" möchte auch ich heute über die Themen Abnehmen, Gesundheit und Sport schreiben.

Zum Glück war ich in meinem Leben nie wirklich dick. Ich bin knapp 1,90m groß und habe im Laufe der Jahre maximal ca. 87 kg gewogen. Je nachdem, wie das Gewicht am Körper verteilt ist, sieht man damit auch als Mann alles andere als athletisch aus.

In den späten 1990er Jahren, vielleicht war es auch Anfang der 2000er, wurde ich dann auf den "Laufpapst" Ulrich Strunz aufmerksam. Ich las sogar ein Buch von ihm und fand es sehr motivierend. Zusammen mit meiner Frau fing ich an, etwas zu laufen. Die ersten Versuche waren aber sehr unsystematisch und da wir teilweise versuchten, wochentags vor der Arbeit zu laufen, schliefen diese Bemühungen zu einem großen Teil wieder ein, aber nie ganz.


Ein Blick auf meine Sportgeräte!  Bild: privat



Sport

Etwa seit 2011 laufe ich sozusagen systematisch. Das bedeutet, dass ich grundsätzlich versuche, mindestens ein Mal pro Woche eine Strecke zwischen 7 und 21 Kilometern zu laufen. In den vergangenen Jahren habe ich mir rund um meinen Heimatort verschieden lange Strecken erlaufen. So kann ich - je nach zur Verfügung stehender Zeit - zwischen 40 Minuten und zweieinhalb Stunden unterwegs sein. Gemeinsam haben die Strecken, dass sie (abgesehen z.B. von ein paar Autobahnbrücken) potteben sind, denn wir wohnen ja hier an der holländischen Grenze sehr flach - manche sagen, man könne mittwochs beide Sonntage sehen!

Angangs bin ich mit Smartphone samt der App Runtastic gelaufen. Mir war das aber zu viel Kram am Körper und so bin ich schon vor Jahren zu einer Garmin Laufuhr gewechselt. Meine Forerunner 235 zeichnet Strecke, Geschwindigkeit, Pulsfrequenz, Höhe, Schrittlänge, Trainingsintensität und ich glaube, auch die Mondphase auf. Nach dem Lauf synct sie sich zu Hause via Smartphone und dann kann ich alles im Garmin-Portal nachsehen und z.B. noch die verwendete Ausrüstung nachhalten (ganz praktisch: so kann man sehen, wie viele Kilometer man mit welchem Paar Schuhe gelaufen ist usw.).

Zusammen mit den Kilometern auf dem Laufband komme ich auf gut 500 Laufkilometer pro Jahr. Das ist zwar ganz beachtlich, aber ich kenne Läufer, die pro Jahr fast so viele Kilometer in Wettkämpfen laufen, ohne Training gemessen! Trotzdem ist es natürlich viel mehr, als der Durchschnittsbürger an Sport treibt und deshalb bin ich auf diese Leistung auch stolz.


Warum ausgerechnet laufen?

Die Antwort lautet: weil Laufen einfach und schlicht ist und sehr wenig Ausrüstung erfordert. Sportsachen an, Schuhe an - los! Mehrmals im Jahr habe ich das Privileg, aus beruflichen Gründen im schönen Heidelberg zu weilen. Um dort zu laufen, brauche ich nur meine Schuhe und die Sportklamotten einpacken! Schon ein Rennrad oder Moutainbike wären mir zu viel Technik. Wohl gemerkt: es geht mir da nicht um's Geld. Ich habe nur einfach keine Lust, mich um geschmierte Ketten oder den richtigen Reifendruck zu kümmern. Außerdem glaube ich, dass man als Rennradler beim Training mehr gefährdet ist als ein Läufer - zumindest im ländlichen Raum. 

Für meine ersten 'richtigen' Laufschuhe war ich sogar in einem Lauf-Fachgeschäft mit Laufband-Analyse (lustig, wenn man noch nie auf einem Laufband gelaufen ist). Der Erkenntnisgewinn war aber nicht so riesig. Und so kaufe ich mir meine Laufschuhe zwar immer noch im Fachhandel, aber jeweils nur Vorjahresmodelle im Ausverkauf. Ich habe mal gelesen, dass es wichtiger sei, immer abwechselnd mit verschiedenen Paaren Schuhen zu laufen und das schaffe ich auch.

Der allergrößte Teil meiner Laufstrecken verläuft auf Wirtschaftswegen (das sind geteerte Feldwege). Ein kleinerer Teil sind Radwege neben Landstraßen und Strecken innerorts. Es gibt einen gewissen Sektor rund um meinen Heimatort, den ich komplett ausspaare beim laufen, denn dort könnte ich nur auf einer kurvigen Landstraße ohne Radweg laufen - für meinen Geschmack viel zu gefährlich. Ich laufe auch ohne Musik auf den Ohren. Zum einen ist das gefährlich, weil man den Verkehr nicht so gut wahrnimmt, zum anderen kann es sein, dass man sich von der Musik eine 'ungewollte' Schrittfrequenz aufzwängen lässt und auch das will ich nicht. Aus Sicherheitsgründen habe ich mir übrigens angewöhnt, auch auf Strecken, wo ich mich alleine wähne, schon bei jedem Spurwechsel (jetzt laufe ich in der Mitte des Weges statt am Rand) über die Schulter zu laufen. Denn: je nach Windrichtung ist man total taub für alles, was hinter einem vorgeht und so kann man sogar ankommende Traktoren überhören. Bei Traktoren achte ich übrigens immer darauf, ob sie mich GANZ passiert haben - einmal wäre ich fast in einen Anhänger gelaufen, den ich nicht auf der Rechnung hatte.

Unangenehm können auch Begegnungen mit nicht angeleinten Hunden (übrigens fast überall in freier Natur verboten) oder Pferden sein, die mit ihrem Reiter unterwegs sind und nicht andersrum! 



Wie kam das Fitness-Studio zum laufen dazu?

Das 'nur laufen' war für mich eigentlich immer genug. Mehr wollte ich nicht. Dann kam 2014. Im Frühjahr nahm ich in Venlo beim Venloop am 10 KM Wettkampf teil. Ich war gut vorbereitet und erhoffte mir eine Zeit von knapp unter 50 Minuten. Nach etwa der Hälfte der Strecke kam es jedoch zu einer Art gesundheitlichem Einbruch bei mir, der nichts mit dem eigentlichen Lauf zu tun hatte. Auch im Wettkampf überfordere ich mich üblicherweise nicht. Die Laufuhr zeigt ja die Pace an (die Geschwindigkeit messen Läufer in "Minuten pro Kilometer" statt in "Kilometer pro Stunde", weil das viel genauer und aussagekräftiger für's laufen ist). So weiß ich immer, ob ich noch im für mich 'grünen Bereich' laufe, den ich ja aus dem Training genau kenne. Nicht bestimmbare Schmerzen im Bauch- und Leistenbereich machten mich zu einer Lauf-Schnecke und ich trabte weit unter meinen eigentlichen Möglichkeiten durch's Ziel.

Ziemlich genau ein Jahr laborierte ich mit diesen Schmerzen herum. War es der Rücken? Etwas organisches? Der Hausarzt war ratlos. Die Schmerzen waren nicht immer aber oft da und irgendwie gab es kein System darin. Sogar während unserem New York Urlaub hatte ich stets Schmerztabletten dabei. Schließlich ging ich zum Orthopäden. Nach einer Röntgenaufnahme stellte er bei mir eine mittelschwere Skoliose fest, die ich wohl schon immer hatte. Skoliose heißt einfach gesagt: aus einem (bei mir) ganz geraden Becken wächste nach oben eine leicht krumme Wirbelsäule heraus. Oft bleibt die 'Krankheit' unbemerkt, aber "bei Männern ab 40" (das hat er nett gesagt) können sich dann doch irgendwann langsam Schmerzen einschleichen. Er zeigte mir ein paar Übungen für den Alltag, die Linderung versprachen und erlaubte im übrigen Sport.

Ich lief also weiter, machte meine Übungen und vor allem: ich meldete mich auf Anraten meiner Frau in einem Fitness-Studio an (was sie schon zwei Jahre früher gemacht hatte). Es handelt sich bei 'unserem' Fitness-Studio nicht um eine Billig-Mukkibude, sondern um ein Studio, das eher ein - äh - gesetztes Publikum hat und stark gesundheitsorientiert arbeitet. Es gibt natürlich die klassischen 'mauellen' Geräte und auch einen Hantel-Raum und jede Menge Laufbänder und Stepper. Aber es gibt auch zwei mittlerweile von mir sehr geliebte sog. "Milon-Zirkel" (einer 'Kraft', einer 'Ausdauer'). Das ist ein Kreis von elektronische geregelten Geräten, die sich mittels einer Chipkarte den individuellen Trainingsstand- und -Fortschritt merken und ihre Einstellungen auch während der Übungen ändern können. 

Von den sehr netten Trainerinnen und Trainern dort lernte ich auch, dass quasi alle ambitionierten und sowieso alle Profi-Läufer IMMER auch Krafttraining machen. Das nur laufen ist auf Dauer deutlich zu einseitig. Ich muss gestehen, dass der ganze Fitness-Studio Bereich für mich erst gewöhnungsbedürftig war. Bei meinen Läufen bin ich fast immer allein und plötzlich war ich 2x pro Woche in einem Studio, wo es richtig wimmelt vor Leuten. Das Training machte mir aber von Anfang an Spaß und mittlerweile, nach etwas über zwei Jahren dort will ich es nicht mehr missen. Es hat mir viel für die Figur gebracht - ich bin athletischer und muskulöser geworden, ohne irgendwie aufgepumpt zu wirken und auch beim Laufen habe ich vom Muskeltraining deutlich profitiert. Manchmal habe ich das Gefühl, durch das Training so eine Art Extra-Rüstung um den bisherigen Körper gebaut zu haben. Wenn es bergab geht (ja, manchmal!) z.B. merke ich deutlich die gestärkte Beinmuskulatur und bin viel sicherer als früher.

Kraft und Ausdauer schön und gut. Aber ich hatte ja immer noch meine Beschwerden, die nicht sofort verschwanden! Die Lösung lautete: Beweglichkeit. Neben dem Milon-Zirkel gibt es in unserem Fitness-Studio nämlich auch einen "Flexx-Zirkel". Die Geräte sehen sehr klassisch aus (Sprossenwände u.ä.) und dienen dem Training der Beweglichkeit der Wirbelsäule. Neben dem Zirkel hängt eine Foto-Wand mit Testimonicals von bisherigen 'Kunden' und 'Patienten', die oft von sowas wie einer Wunderheilung berichteten und sehr überschwenglich waren. Ich war da etwas misstrauisch, ließ mich aber nach ein paar Monaten auch für diesen Bereich von den Trainern einweisen. Und was soll ich sagen?

Der Flexx war die Lösung!

Schon nach wenigen Wochen verschwanden meine Beschwerden total. Wenn ich (was zum Glück sehr selten vorkommt) mal eine wirklich längere Zeit nicht zum Training kann (3 Wochen und länger) dann merke ich sogar, dass die alten Beschwerden wiederkommen. Ganz langsam schleichen sie sich an. Ein Mal Flexx und sie sind wieder weg. Ich war SO glücklich, hatte ich doch zwischendurch nicht unbeträchtliche Mengen an Schmerzmitteln eingenommen... Immer wieder beeindruckend ist es übrigens zu beobachten, dass viele deutlich ältere Leute dort im Studio noch wesentlich gelenkiger sind als ich (vor allem Frauen). Aber die haben ja auch schon länger geübt!

Der Modus mittlerweile lautet im Idealfall: 2x pro Woche Fitness-Studio plus 1x pro Woche laufen. 

Was der Sport für mich bedeutet

Die äußeren Erfolge sind für mich die eine Seite. Eine langsame und stetige Steigerung beim laufen (vor kurzem bin im Training zum ersten Mal die Halbmarathon-Distanz von 21 KM gelaufen) und schöne Erfolge bei Figur und Gewicht. Dazu kommen gelegentliche Wettkämpfe, die das Salz in der Laufsuppe sind. Ich will ja nicht immer nur für die eigene Statistik laufen. Ein Mal bin ich sogar in meinem Heimatort zweiter in meiner Altersklasse geworden!

Die eigentliche Faszination liegt für mich aber darin, dass diese Erfolge etwas sind, das man sich nicht kaufen kann. Man kann ja besonders reich sein, aber niemand läuft für dich die Kilometer, niemand schwitzt für dich in der Beinpresse. Um nochmal auf das Beispiel meines Wettkampfs von 2014 zurückzukommen: 10 KM in unter 50 Minuten sind nichts olympiareifes, für einen ungeübten Läufer aus dem Stand heraus aber quasi nicht zu leisten. Das Problem dürfte für die meisten nicht sein, 10 KM durchzulaufen, sondern einen Rhythmus und die Ausdauer zu haben, um die nötige Pace fast eine Stunde durchzuhalten. Bei mir kommt glücklicherweise hinzu, dass ich aus mir heraus stets sehr motiviert bin und Lust auf's laufen und auf's Krafttraining habe. Die Trainer im Studio begrüßen einen schon mal mit Sprüchen wie "Na - hast du dich wieder aufgerafft!?" und ich sage dann, dass ich IMMER gerne komme und wenn ich mehr Zeit hätte, noch viel mehr machen würde.

Ernährung

Für echte und dauerhafte Erfolge ist es mit dem laufen und dem Kraftsport noch nicht getan. Man muss auch auf die Ernährung achten. Grundsätzlich bin ich nicht der Kalorienzähler und gehe eher nach dem Rein-Raus-Prinzip vor. D.h. ich sehe zu, dass ich über die Woche mehr Kalorien verbrenne als aufnehme und hoffe darüber hinaus das Beste. Zuletzt bin ich aber dazu übergegangen, den Zucker mal bewusster zu reduzieren. Ich esse (fast) keine Schokolade mehr, was ich sonst sehr gerne und in Mengen tat und ich zuckere den Kaffee nicht mehr. Alleine der weggelassene Zucker im Kaffee macht mehrere Kilo im Jahr aus! Bei der Schokolade fällt einiges an Fett weg. Dann esse ich noch fast jeden Tag einen Apfel und trinke schon länger ausschließlich Leitungswasser statt Sprudelwasser, weil ich die Kohlensäure nicht brauche.

Das war's auch schon mit der Ernährung! 

Meine niederschmetternde Botschaft an Leute, die dauerhaft (!') abnehmen wollen lautet abschließend:

  • es geht nicht ohne irgendeinen Ausdauer-Sport, also laufen, radfahren, schwimmen
  • dieser Sport muss 'ewig' betrieben werden
  • du musst deine Ernährung dauerhaft umstellen 

Die Leute sagen ja manchmal "Ich mache gerade eine Diät". Ich finde aber, dass das eine Begriffs-Verwirrung ist. "Diät" übersetze ich mit "die Art wie ich mich ernähre". Die Diät kann dann auch lauten "Ich esse nur Fastfood und trinke nur Bier". Was die Leute landläufig "Diät" nennen, ist eine "Hungerkur", d.h. eine auf kurze Zeit befristete, extreme Umstellung der Ernährung, die dann wieder zurückgenommen wird. Das führt bekanntlich zum gefürchteten JoJo-Effekt.

Verbindung Sport - Finanzen

"Ich möchte so alt werden, dass ich noch meinen Urenkeln auf die Nerven gehe!" so sage ich im Familienkreis manchmal scherzhaft, aber ich meine das wirklich so! Den ganzen Sport betreibe ich nach dem Motto 

Einen Tag trainieren - einen Tag länger leben

und hoffe, dass gesundheitlich nichts schlimmes dazwischenkommt. Da wir Aktiensparer sind, wollen wir natürlich auch vom Zinseszinseffekt profitieren (der bei uns durch die ständige Reinvestition der Dividenden entsteht). Und hier schließt sich der Kreis - nur wer lange lebt, kann den wachsenden Erfolg erleben und hoffentlich bei guter Gesundheit mit der Familie zusammen genießen! 

Dazu kommen gewissen Eigenschaften oder Tugenden, die in beiden Bereichen zählen: Stetigkeit und Ausdauer, Ziele setzen und die Fähigkeit, nicht dauernd (kulinarischen oder den Konsum betreffenden) Verlockungen zu erliegen.

Ich hoffe, dass für manche von euch etwas dabei war, worin ihr euch wiederfindet, oder das euch motivieren kann und freue mich auf die Kommentare!






Kommentare

  1. Sehr schöne sportliche Zusammenfassung. Besonders die Verbindung mit "Dingen, die man nicht kaufen kann" finde ich gut gewählt. Je mehr solche Dinge du kennen lernst bzw. machst, desto weniger ist das Geld für einen wert. Es brauchst eine lange Zeit bis es eine Gewohnheit ist, welche sichtbar wird, doch jeder Schritt lohnt sich. Irgendwie ist Laufen/Sport wie investieren ... es gibt immer langfristig etwas zurück - quasi eine "Passive Gesundheit", wenn man vorher gut investiert hat. Und du weißt ja - wer länger lebt, hat mehr Zinseszins :-)

    Christian - www.selbst-schuld.com

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  2. Klasse! Ich mache zwar schon immer Sport aber das Laufen musste ich mir auch länger schmackhaft machen. Aber jetzt läuft's! Einmal in der Woche drehe ich auch eine längere Runde und an den meisten anderen Wochentagen mache ich andere Übungen. Ein Fitnessstudio habe ich noch nie von innen gesehen - habe aber zum Glück noch keine gesundheitlichen Beschwerden... Also, daranbleiben und viel später viel Spaß beim Ur-Enkel nerven :)

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  3. Kann ich 100% so unterschreiben! Ich bin zwar - denke ich - mit guten Genen gesegnet (zumindest väterlicherseits sind alle weit über 90 Jahre alt geworden), aber von nischt kommt nischt! Seit ich die 45 überschritten habe, merke ich deutlich den "Verfall" - ich kann z.B. deutlich schlechter gucken ;-) Aber ansonsten bin ich gut in Form *aufholzklopft* - kein Rücken, keine sonstigen Zipperlein - damit bin ich im Bekanntenkreis in meiner Altersklasse eher die Ausnahme. Ich gehe 3x die Woche ins Fitness-Studio (in dem ich den Altersschnitt deutlich senke, also auch eher gesundheitsorientiert) und zwischendrin zum Joggen. Seit ich das mache (jetzt seit ca. 5 Jahren) habe ich z.B. beim Bergwandern deutlich weniger Muskelkater und komme die Berge leichter rauf. Und dass die "Konturen gestrafft" sind, ist natürlich ein weiterer Bonus. Dieser Fitnesskram muss für mich funzen wie ein ETF-Sparplan: Einmal aufsetzen und dann einfach dauerhaft durchziehen, ohne gross zu überlegen - Spass macht die Turnerei nämlich nur selten..

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    1. Ach ja - die Augen hatte ich ganz vergessen. Ich bin von Kindesbeinen an Brillenträger und gehöre seit einem halben Jahr auch zur Generation Gleitsicht!

      Das Fitness-Studio will ich einfach nicht mehr missen und zum Glück bin ich auch dort immer vergnügt und gut motiviert. Meine Frau und ich haben uns erst diese Woche dort mit einer Rentnerin unterhalten, die u.a. durch den Sport eine schwere Erkrankung überwunden hat. Die ist super fit und in Form und betonte noch einmal, wie viel Lebensqualität ihr durch den Sport (wieder)gegeben wurde.

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