Neu im Depot Aktie Nr. 49: Netflix

Ich gestehe, dass ich ein Film- und Serien-Junkie bin. Das Fernsehen ist das Lagerfeuer unserer Zeit und seitdem die GEZ-Sender in erster Linie Talkshows, "Volksmusik" und  Nachrichten verbreiten, die mehr Erziehung als Berichterstattung sind, schalten wir in der Familie immer häufiger auf die Angebote von amazon Prime und Netflix um.

Auch die deutschen Privatsender bekleckern sich nicht nur mit Ruhm, das sei noch nebenbei gesagt. 

Wenn es also soweit ist, wechseln wir am TV den Kanal, schalten unsere PS4 an (ach ja - Gamer sind wir auch noch) und rufen dort die Netflix-App auf. Das Dashboard ist aufgeräumt und gut strukturiert und eine Merkliste gibt es auch. Was will man mehr?

Netflix macht also das, was die Staatsfunker von ARD und ZDF nie begreifen, geschweige denn übernehmen werden: es macht mir ein Angebot, das ich so gut finde, dass ich bereit bin, dafür einen monatlichen Geldbetrag zu zahlen.

Marktwirtschaft - unglaublich! 

Die Entwicklung der Firma ist dabei imposant und sei hier nur ganz verkürzt dargestellt:
  • Gegründet 1997 als Versender von DVDs
  • Seit 2007 auch Online-Streaming
  • Seit 2010 auch außerhalb der USA verfügbar
  • Seit 2013 Eigenproduktionen (Start mit House of Cards!)
  • Seit 2014 auch in Deutschland verfügbar
 Da können Frank Plasberg und Klaus Kleber nur staunen.

Netflix: macht, was es soll - Filme und Serien streamen  Bild: privat

Natürlich ist die Aktie in den letzen Jahren (und sogar Monaten) schon - gelinde gesagt - gut gelaufen, ich bin aber der Meinung, dass man einen disruptiven Wachstumswert wie Netflix nicht mit z.B. einem klassischen KGV bewerten kann wie eine BASF-Aktie o.ä.

Wer den Preis zu hoch findet, dem antworte ich ansonsten immer: "Wir sprechen in 20 Jahren nochmal darüber" und empfehle ansonsten die Artikel des von mir sehr geschätzen Michael Schulte alias Hari.

Ausblick auf Aktie Nr. 50

Das war unsere 49. Aktie im Depot - die 'magische' 50 liegt also vor uns. Ich will nur so viel verraten: im Dezember soll ein Wert ins Depot kommen, der für mich DER Inbegriff der (modernen) Aktienwelt ist.

Lasst euch überraschen!

Achtung: Dieser Kauf enthält reinvestierte Dividenden der Unternehmen

AbbVie
AT & T
Bank of Nova Scotia
Chimera Investment
Delaware Enhanced Global Dividend & Income Found
Gladstone Capital
GlaxoSmithKline
KCAP
New Residential Investment Corp.
Omega Healthcare
Procter & Gamble
Prospect Capital
Rosenbauer
Texas Instruments
York Water


Dieser Blog-Eintrag stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf einer Aktie dar. Sämtliche Prognosen und Wertungen basieren auf der persönlichen Meinung des Autors und sind keine Anlageberatung.



Kommentare

  1. Ich finde Deinen Entschluss Netflix zu kaufen sehr gut. Natürlich gibt es auch hier ein gewisses Risiko, aber bei dem breit aufgestellten Depot relativiert sich das auch wieder.

    ...tja, unsere schönen öffentlich rechtlichen Sendeanstalten. Meiner Meinung nach nicht mehr zeitgemäß. GEZ-Steuern ääh Gebühren gehören abgeschafft. Es ist unglaublich, mit wie viel Milliarden hier Misswirtschaft betrieben wird. Aber hier sieht man halt wieder die Unfähigkeit unserer Politik. Es gibt einfach keine Bereitschaft, hier etwas zu verändern.

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  2. Ehrlich gesagt, ich hätte eher zu der auch sehr teuren Amazon gegriffen. Große Kundenbasis aufgrund des Online-Handels, führender Cloudanbieter, weltweite Logistik (und damit die Verbindung von virtueller und realer Welt). Also viele unabhängige Geschäftsbereiche mit direktem Kundenzugang, die über eine IT-Struktur im Hintergrund gesteuert wird und nebenbei auch noch einen Streamingdienst aufbaut. Für mich die attraktivste Firma des Internetzeitalters.

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  3. Hallo Felix!
    Danke für deinen Kommentar. Auch amazon überzeugt mit durchweg beeindruckenden Zahlen, weswegen wir dort schon im Juli diesen Jahres zugegriffen haben:

    https://wirtschaftswaise.blogspot.de/2017/07/neu-im-depot-aktie-nr-45-amazon-ein.html

    Interessant finde ich bei beiden Firmen, dass sie für "Internet-Firmen" jeweils schon ziemlich lange im Geschäft sind. Bei amazon kommt noch dazu, dass die angebotene Produktpalette viel größer ist, als die meisten Leute wissen. Dazu habe ich seinerzeit ein Bischen geschrieben.

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